Leserbrief zum Langenaltheim Freiheitslauf

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Langenaltheimer/-innen,

Seit dem 25.10.2020 veranstalte ich den Langenaltheimer Freiheitslauf immer Sonntags um 11 Uhr.

Es ist mir ein Anliegen mit den Menschen in Kontakt zu kommen und mitzuteilen, was mir in dieser für uns alle schwierigen Zeit auf dem Herzen liegt.


Mir ist bewusst, dass heutzutage jemand, der eine Demo anmeldet in der Gesellschaft schnell mit Vorurteilen überschüttet und belächelt, diffamiert oder als „Spinner“ bezeichnet wird.

Schnell fallen Begriffe wie „Corona-Leugner“, „Verschwörungstheoretiker“ oder „Masken-Verweigerer“.


Und genau diese Tatsache ist mit ein Grund dafür, dass ich den „Freiheitslauf“ anmelde:

Es fehlt mir an einer offenen Debatte über das Für und Wider der einschneidenden Maßnahmen, die im Rahmen der Virus-Eindämmung erlassen werden. Es wird Angst erzeugt und die grundlegenden Werte in unserer Gesellschaft wie Nächstenliebe, Aufrichtigkeit und Meinungsfreiheit werden auf den Kopf gestellt.


Wir alle sehnen uns nach Sicherheit, Gesundheit, Freiheit und ein friedliches, respektvolles Miteinander.


Und weil nicht jeder zum Thema Corona und die einhergehenden Politischen Entscheidungen dieselbe Meinung und Haltung haben muss, finde ich es wichtig die Menschen zusammen zu bringen, um in einen konstruktiven Austausch zu kommen.


Dazu lade ich Alle herzlich ein!


Ich freue mich auf euch!

Euer Martin Meyer


Der Inhalt der Leserbriefe (Artikels) gibt nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.


Kommentare 4

  • P.S. Interessante Dokumentationen: z. B. von "Arte" TV (Videothek) = aktuelle Doku

    Corona: Sicherheit kontra Freiheit - Deutsche, Franzosen u. Schweden in der Krise

    ebenfalls Arte:

    "Profiteure der Angst" (schon etwas älter, aber dennoch interessant)


    Natürlich nur wer will....

    Danke 1
  • Für alle, die sich fragen, warum wir eigentlich demonstrieren, für-/ oder gegen was ?



    Es gibt mehrere Wahrheiten, nicht nur die „eine“ - aus evtl. den Massenmedien.

    Um eine freie Entscheidung treffen zu können, wie man mit der Pandemie umgeht ist es daher

    gut, die verschiedenen Wahrheiten zu kennen und hierfür braucht es eine breit gefächerte Aufklärung.

    Und erst dann, kann man selbst entscheiden, was man mit diesem Wissen macht und ein

    jeder sollte trotzdem offen bleiben für Veränderungen. Egal, welche Meinung man „vertritt“.

    Diese positive Auseinandersetzung mit den verschiedenen Ansichten wäre schön.



    Seit versichert!!! Mir geht es nicht darum mit meiner Meinung recht zu haben!!!

    Ich wäre sogar sehr froh wenn meine Sorgen und Ängste unberechtigt wären.

    Ich würde mich darüber freuen unrecht zu haben, den Spott könnte ich ertragen wenn mir Mitbürger noch in

    20 Jahren die Geschichten von meinem Freiheitslauf erzählen würden und wie ich mich damals zum Affen gemacht habe,

    Sonntag , für Sonntag.... Ich befürchte nur leider, und das treibt mich an, das die Maßnahmen der jetzigen "Corona-Politik"

    enorme gesellschaftliche Auswirkungen haben werden, so enorm, wie es unser Land seit 80 Jahren nicht mehr erlebt hat.


    Liebe Leser und Leserinnen,


    bitte habt Verständnis dafür, dass ich in Zukunft Eure Leserbriefe nicht kommentieren werde. Ich halte Diskussionen in Facebook und anderen Kanälen für oft wenig zielführend und beteilige mich zeitlebens nicht an dieser Form der Kommunikation.

    Wenn es Euch wichtig ist mit uns zu reden, laden wir Euch gerne zu unserer wöchentlichen Demo nach LA ein.

    Von dort aus können wir auch weitere Gespräche von Angesicht zu Angesicht vereinbaren.

    Vielen Dank.

    LG

    Nadja & Martin

    Danke 1
  • Hallo Martin

    da du eine offene Debatte suchst stelle ich mich gerne, auch für eine öffentlicheDiskussion zur Verfügung.


    Auch wenn die Zeiten für uns alle schwierig sind, halte ich die meisten der coronabedingten Maßnahmen für unbedingt nötig um die von dir erwähnten Ziele zu erreichen.


    „Sicherheit, Gesundheit, Freiheit und ein friedliches, respektvolles Miteinander“


    gibt es nur wenn man auch die Schwächsten in der Gesellschaft schützt.


    Zur Risikogruppe in Deutschland besteht aus über 20 Millionen Menschen, die dringend unsere Solidarität und unseren Schutz benötigen. Das Tragen einer Maske und zeitweilige Kontakteinschränkungen sind nach meiner Einschätzung dafür ein kleiner Preis.


    Trotz diverser "Ungerechtigkeiten" gibt es kaum ein Land, dass die finanziellen Folgeschäden eines epedemiebedingten Shutdowns so umfassend abfedert wie Deutschland.


    Lasst uns zusammenhalten, respektvoll, friedlich und solidarisch.
    Desto konsequenter wir jetzt sind desto schnelle gewinnen wir mehr Freiheiten zurück.

    Grüße Michi

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  • Sicherheit ist wenn man die Maske trägt und Abstand hält. Gesund bleibt man wenn man sich an die Regeln hält. Man kann arbeiten einkaufen usw. In manchen Ländern ist das nicht möglich. Da muss man Angst haben. Und wir beschweren uns über unsere Freiheit.

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