Person mit Schlagstock traktiert - Flüchtende Täter festgenommen

Treuchtlingen - Am gestrigen Dienstag, 24.03.2020, gegen 16.45 Uhr, kam es in einem Wohnhaus in Treuchtlingen zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, bei welcher ein 28-jähriger Mann verletzt wurde.


Nach bisherigen Ermittlungen suchten zur Tatzeit ein Mann und eine Frau den Geschädigten in seiner Wohnung auf. Unmittelbar nach Öffnung der Wohnung kam es zu einer Auseinanderset-zung in dessen Verlauf der männliche Besucher mit einem sog. Teleskopschlagstock mehrmals auf den Kopf des Geschädigten einschlug. Anschließend flüchtete das Pärchen mit einem Fahr-zeug mit Münchner Kennzeichen.


Der Geschädigte kam mit starken Prellungen und Schürfwunden zur Erstbehandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus, wurde jedoch noch am späten Abend wieder entlassen.


Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte das Fahrzeug im Bereich der PI Donauwörth festgestellt und angehalten werden. Die beiden Täter wurden zunächst vorläufig festge-nommen und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ansbach am heutigen Tag wieder auf freien Fuß gesetzt.

Ein Motiv für die Tat konnte bislang nicht ermittelt werden.


Weiterhin wurde ein Verfahren nach dem Infektionsschutzgesetz gegen die beiden Beschuldigten eingeleitet, da sie trotz Ausgangsbeschränkung offensichtlich nur zur Begehung der vorgenannten Tat nach Treuchtlingen reisten.

Update im Zusammenhang mit obiger Meldung

Beleidigung nach Festnahme

Donauwörth - Ein 29-jähriger Ulmer wurde gestern, um 16.45 Uhr, im Rahmen einer Fahndung wegen gefährlicher Körperverletzung mittels Teleskopschlagstock im angrenzenden Mittelfranken von Kontrollkräften der Polizeiinspektion Donauwörth auf der B2, Höhe Itzing, in seinem Pkw angehalten und vorläufig festgenommen.


Der Aufgegriffene beleidigte die Beamten dabei massiv. Er wurde in die Arrestzelle der Inspektion verbracht. Hierbei konnte bei der Durchsicht seiner persönlichen Gegenstände ein zweiter Führerschein aufgefunden werden, den der Mann zuvor bei der Stadt Ulm schriftlich als verloren gemeldet hatte.


Bei der Abfrage des Dokuments im polizeilichen Datenbestand ergab sich daher ein Fahndungstreffer. Der Führerschein wurde sichergestellt und der Inhaber unter anderem wegen Beleidigung der Beamten sowie eines Verstoßes gegen die CoVID-Allgemeinverfügung - die Begehung von Straftaten und die Flucht vor der Polizei sind keine dort genannten Gründe, die eigene Wohnung zu verlassen - angezeigt.


Zusätzlich stellte die zuständige PI Treuchtlingen Haftantrag gegen den 29-Jährigen bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wegen der vorausgegangenen Gewaltdelikte in deren Dienstbereich.

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