Nach über 20 Jahren werde ich die Webseite la-aktuell.de zum Jahresende 2026 schließen.
Diese Entscheidung ist mir alles andere als leichtgefallen. Über viele Jahre habe ich die Seite mit großer Leidenschaft und viel persönlichem Einsatz als Hobby betrieben. Dabei durfte ich unzählige Neuigkeiten, Veranstaltungen und Geschichten aus unserer Gemeinde mit euch teilen.
Gleichzeitig werden die rechtlichen, technischen und organisatorischen Anforderungen für private Webseitenbetreiber immer umfangreicher. Für ein ehrenamtliches Hobbyprojekt ist dieser Aufwand auf Dauer kaum noch zu bewältigen.
Ich möchte mich schon jetzt bei allen bedanken, die la-aktuell.de über die vielen Jahre begleitet, unterstützt und mit Informationen versorgt haben. Ohne euch wäre die Seite nicht das geworden, was sie heute ist.
Unsere Facebook und Instagram -Gruppe „Langenaltheim Aktuell“ bleibt weiterhin bestehen. Dort können wir uns auch künftig austauschen, Neuigkeiten teilen und über Veranstaltungen in unserer Gemeinde informieren.
Bis zum Jahresende läuft die Webseite wie gewohnt weiter. Danach endet ein langer und schöner Abschnitt – die Gemeinschaft bleibt jedoch bestehen.
Vielen Dank für über 20 Jahre Vertrauen, Unterstützung und Verbundenheit.
Euer Bernd
Dies geschah zur Freude der Bewohner aus den sechs Kommunen der drei Regierungsbezirke, die hier aufeinandertreffen. Rund 600 Gäste aus den Gemeinden Langenaltheim, Mörnsheim, Monheim, Rögling, Solnhofen und Tagmersheim trafen sich zum traditionellen Freiluftgottesdienst, mit dem das Denkmal eingeweiht wurde. „Wir feiern am Ort der Grenze ein Fest der Gemeinschaft“, sagte Martin Pöschl, der evangelische Pfarrer für Rehlingen, Büttelbronn und Monheim.
Flurkreuz verbindet die unterschiedlichen Konfessionen
Das neue Denkmal solle an die eigene Herkunft erinnern und motivieren, den gemeinsamen Weg in die Zukunft zu beschreiten. Dieser sei bereits eingeschlagen, sagte Langenaltheims Bürgermeister Alfred Maderer. Schon 1989 sei auf Anregung eines Pfarrers auf einer kleinen Anhöhe ein vier Meter hohes Eichenflurkreuz errichtet worden, das vor allem konfessionsverbindenden Charakter haben sollte. Auch auf politischer Ebene regte sich mehr und mehr Teamgeist. Die sechs Gemeinden begannen in einem losen kommunalen Verbund immer stärker zu kooperieren. 2008 folgte der Beitritt in die Lokale Aktionsgruppe Monheimer Alb/Altmühljura. Damit konnten Projekte von der EU gefördert werden. Erfolgreich beantragten die sechs Kommunen deshalb Mittel aus dem Leader-Programm der Europäischen Union und gaben die Neugestaltung des Dreiländerecks in Auftrag.
Die Konzeption und Umsetzung übernahm der Eichstätter Künstler und Steinmetz Rupert Fieger. In seiner Stele lässt er, stellvertretend für die drei Stämme der Bayern, Franken und Schwaben, ein Terzett aus geschwungenen Kalksteinlinien zusammenfließen. Das Denkmal kostet 20000 Euro, die Hälfte schießt die EU zu. Die verbleibenden 10000 Euro teilen sich die Gemeinden auf.
Tief in die Geschichte jenes bedeutsamen Fleckchens Erde blickte der Eichstätter Grenzsteinforscher Karl Röttel: von der Völkerwanderung über die Gebietsreform bis in die heutigen Tage.
Alfred Maderer (Langenaltheim) sowie seine Bürgermeisterkollegen Richard Mittl (Mörnsheim) und Günther Pfefferer (Monheim) enthüllten die Stele.