Ingolstädter Klinikum meldet multiresistente Keime

[xattach=306,left][/xattach]In den letzten Tagen kam es auf der Frührehabilitationsstation des Klinikum Ingolstadt zu einer Häufung von Besiedlungen mit multiresistenten Klebsiella pneumoniae Bakterien (KPC). Glücklicherweise ist bisher noch kein einziger Patient durch diesen Keim erkrankt.


Die Aufgabe der Frührehabilitation ist es, schwerstkranke Patienten direkt nach Ihrer Behandlung auf Intensiv- oder Überwachungsstationen frührehabilitativ zu therapieren, um damit bleibende Behinderungen zu vermeiden und eine Rückkehr in die gewohnte Umgebung zu ermöglichen.


Das Bakterium Klebsiella pneumoniae gehört zur physiologischen Flora des Menschen und kommt bei vielen Menschen im Darmtrakt vor, ohne Infektionen hervorzurufen. In bestimmten Situationen sind die Bakterien aber in der Lage, Infektionen zu verursachen, z.B. Wundinfektionen im Bauchraum, Blasenentzündungen und gelegentlich auch Lungenentzündungen.


Prinzipiell können solche Infektionen effektiv mit Antibiotika behandelt werden. Im aktuellen Fall liegt aber eine Resistenz gegen viele sehr effektive und gut verträgliche Antibiotika vor. Im aktuellen Fall sind die Bakterien zwar noch auf einige Antibiotika sensibel, diese sind aber nicht so effektiv und verträglich wie gewünscht.


Vor wenigen Tagen sind die Bakterien bei unseren Patienten bei mikrobiologischen Untersuchungen nachgewiesen worden. Daraufhin wurden alle Patienten der Station systematisch untersucht (Screening). Insgesamt wurden sechs Patienten identifiziert, die mit den Bakterien besiedelt sind. Bei den anderen Patienten der Station konnten die Bakterien auch in mehrfachen Kontrolluntersuchungen nicht nachgewiesen werden, so dass eine Besiedlung bei diesen Patienten sehr unwahrscheinlich ist.


Eine Infektion mit den Bakterien liegt derzeit bei keinem Patienten vor.


Zur Sicherheit der Patienten erfolgten umfangreiche Schutzmaßnahmen, um die Verbreitung der Bakterien zu unterbinden. Diese Maßnahmen erfolgten in Absprache mit dem Ingolstädter Gesundheitsamt. So wurden nicht besiedelte Patienten auf eine andere Station verlegt und werden fortlaufend darauf untersucht, ob eine Besiedlung nicht vielleicht doch stattgefunden hat.


Zudem wurde ein interdisziplinäres Ausbruchsteam mit festen Ansprechpartnern gebildet, das in engem und täglichem Kontakt mit dem Ingolstädter Gesundheitsamt steht. Alle Patienten auf der Station und deren Angehörige wurden über das Ausbruchsgeschehen informiert. Zudem erfolgen Umgebungs- und Wasseruntersuchungen, die bisher aber keinen Nachweis der Bakterien erbrachten.


Bakterien derselben Spezies (Art) haben auch in anderen Kliniken im In- und Ausland Ausbrüche verursacht. In Deutschland waren u.a. das Klinikum Bremen, die Charité und die Uniklinik Leipzig betroffen.


Hintergrundinformation






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