Täglicher Polizeibericht - Landkreis Donau - Ries 13.03.2017

Heckenbrand - Wemding

In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es in Wemding zu einem bisher ungeklärten Brand. Einem Anwohner des Hartlwegs fiel kurz nach Mitternacht auf, dass bei seinem Nachbarn die Thuja-Hecke brannte. Durch die alarmierte Feuerwehr Wemding konnte das Feuer rasch gelöscht werden, bevor es größeren Schaden anrichtetet. Es wurden ca. 1,5 Meter der Hecke beschädigt. Der Schaden wird mit ca. 300 € angegeben. Mangels plausibler anderweitiger Erklärungen ist auch Brandstiftung nicht ausgeschlossen.


Diebstahl eines Kleinkraftrades - Donauwörth

Ein 16jähriger Azubi wurde am Sonntagnachmittag Opfer eines Diebstahls. Der Junge hatte sein Leichtkraftrad der Marke Kreidler auf dem Kundenparkplatz seines Arbeitgebers in der Sternschanzenstraße abgestellt. Zwei bisher unbekannte Täter fuhren mit einem Kleintransporter der Marke Renault kurz nach 12.00 Uhr dort vor und luden das Moped ein. Anschließend verschwanden sie unerkannt. Nach ersten Feststellungen soll es sich um ein ausländisches Kennzeichen am Kleintransporter handeln. Der Diebstahlschaden wird auf ca. 2.500 € geschätzt.


Unfallflucht - Donauwörth

Ungeschicktes Verhalten beim Einfahren in die Bundesstraße führte am Sonntagnachmittag am Berger Kreuz zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht. Gegen 13.30 Uhr wollten eine unbekannte Pkw-Fahrerin und ein ihr nachfolgender 27jähriger Autofahrer am Berger Kreuz auf die B 2 in Richtung Augsburg auffahren. Während die vorausfahrende Lenkerin den Beschleunigungsstreifen nicht zum Beschleunigen nutzte, sondern an dessen Ende verkehrsbedingt stehen bleiben musste, nutzte der 27jährige hinter ihr eine Lücke im Verkehr und fädelte ein. Als er dann an das Ende der Beschleunigungsstreifen kam, fuhr die unbekannte Frau einfach ein. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden zog der Fahrer sein Auto nach links und rammte dabei einen gerade auf der Überholspur vorbeifahrenden Pkw eines 77jährigen Mannes.


An der linken bzw. rechten Seite der beteiligten Autos entstand ein deutlicher Streifschaden, der auf insgesamt ca. 10.000 € geschätzt wird. Der Auslöser des Unfalls, der einfahrende Pkw, nahm keine Notiz vom Unfallgeschehen und fuhr einfach weiter. Es handelte sich um einen schwarzen Toyota Geländewagen mit WUG-Kennzeichen. Die Fahrerin war nach Einschätzung des Geschädigten blond und trug eine auffallend große Sonnenbrille (kein Klischee!). Die Unfallfluchtfahnder haben die weiteren Ermittlungen übernommen.


Kriegsmunition gefunden - Donauwörth

Relikte aus dem letzten Weltkrieg kamen bei privaten Arbeiten in Osterweiler zu Tage. Dort sollte am Freitagnachmittag das Wurzelwerk eines Nussbaumes entfernt werden. Dabei legte der eingesetzte Bagger augenscheinliche Munition frei. Die Betroffenen stellten daraufhin sicherheitshalber die Arbeiten ein und verständigten die Polizei. Von dort wurde dann der zuständige Kampfmittelbeseitigungsdienst verständigt. Am Samstag dann holte der Dienst schließlich 70 Schuss Gewehrmunition und eine Eihandgranate „M39“ aus dem Erdreich. Weil die Gegenstände in das Wurzelwerk des Nussbaums praktisch eingewachsen waren, gestaltete sich die Bergung langwieriger und war erst am Samstagabend endgültig abgeschlossen. Zu Störungen kam es nicht.


Diebstahl an Kraftfahrzeug - Donauwörth

Ein 55jähriger Lkw-Fahrer, der auf dem Parkplatz an der B 2 am Schellenberg übernachtete wurde gleich mehrfach geschädigt. Obwohl der Fahrer in seiner Kabine schlief, bauten unbekannte Täter in der Zeit von Sonntag 22.30 Uhr bis Montag 07.00 Uhr vom Laster des Fahrers beide Frontscheinwerfer aus. Außerdem zapften sie ca. 50 Liter Dieselkraftstoff ab und schlitzten die Plane des Aufliegers auf. Aus einer Transportbox nahmen sie ca. 25 sog. Kantenschoner mit. Von all dem bekam der Fahrer nichts mit. Der Gesamtschaden wird auf rund 1.000 € geschätzt. Weil beim Hantieren mit dem Kraftstoff auch der Parkplatz verschmutzt wurde, musste die Straßenmeisterei Bindemittel ausbringen.


Betriebsunfall - Monheim

Ein 59jähriger Landwirt wurde bei einem Betriebsunfall am Montagnachmittag schwer verletzt. Der Mann führte zusammen mit seinem 28jährigen Sohn Arbeiten am Dach einer Maschinenhalle im Flurbereich von Flotzheim durch. Dabei stieg er auf eine Leiter, die auf dem Betonboden eines Fahrsilos stand. Auf der glatten Oberfläche rutschte die Leiter anscheinend weg und der Mann stürzte mit ihr aus einer Höhe von ca. vier Metern auf den Betonboden des Silos. Mit Verdacht auf eine Ellenbogenfraktur und ein Schädelhirntrauma kam er mit dem Rettungshubschrauber in das ZK nach Augsburg.

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