Täglicher Polizeibericht - Landkreis Donau - Ries 17.03.2017

Beleidigung und Bedrohung

Asbach-Bäumenheim: Ein Streit zwischen einem 73jährigen Vermieter und seinem 52jährigen Mieter in Asbach-Bäumenheim eskalierte so heftig, dass am Donnerstagnachmittag gegen 18.00 Uhr wieder einmal die Polizei geholt werden musste. Eine körperliche Auseinandersetzung konnte durch das Dazwischen gehen einer Mitbewohnerin gerade noch verhindert werden. Allerdings wurde der Vermieter massiv beleidigt.


Als die Polizei den Sachverhalt vor Ort aufnahm war der mutmaßliche Täter immer noch sehr erregt und drohte an, dem Geschädigten „eine über den Schädel zu ziehen“, sobald die Polizei wieder weg sei. Weil der 52jährige neben seiner gesteigerten Aggressivität auch noch stark alkoholisiert war, annähernd zwei Promille, musste er in Gewahrsam genommen werden. Kurz vor Mitternacht war er wieder soweit ausgenüchtert und beruhigt, dass er entlassen werden konnte.

Verkehrsunfall

Donauwörth: Gegen 13.30 Uhr ereignete sich auf der Westspange ein Verkehrsunfall mit Sachschaden. Ein 76jähriger Autofahrer befuhr die Westspange in Richtung Neurieder Straße und wollte an der ersten Ampel nach links auf das Gelände eines Baumarktes abbiegen.

Beim Abbiegevorgang übersah er aber einen bevorrechtigten Pkw, der die Westspange in Richtung Sallinger Straße befahren wollte. Die beiden Autos stießen im Kreuzungsbereich zusammen. Der Unfallverursacher und sein gleichaltriger Unfallgegner blieben unverletzt. An ihren Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von ca. 7.000 €.

Drogenfahrt

Donauwörth: Am Donnerstag gegen 13.45 Uhr kontrollierte eine Streife im Stadtgebiet einen 41jährigen Pkw-Fahrer. Dabei ergaben sich Anhaltspunkte auf eine Drogenbeeinflussung des Fahrers. Einen Drogentest lehnte der Mann ab mit den Worten: „Dann können wir gleich zur Blutentnahme fahren“.


Das war dann auch die notwendige Konsequenz. Aber anstatt die angeordnete Maßnahme zu dulden, widersetzte sich der 41jährige der Blutentnahme auf der Dienststelle. Er musste deshalb gegen starken Widerstand von vier Beamtinnen und Beamten festgehalten werden, damit die Blutentnahme durchgeführt werden konnte.


Unabhängig vom Ergebnis des Drogengutachtens kommt nun in jedem Fall eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte auf den Mann zu. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und der Mann selber nach der Blutentnahme wieder entlassen.

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