Familiendrama in Treuchtlingen – Vier Verletzte
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Bernd Posch -
19. März 2014 um 05:31 -
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Nach über 20 Jahren werde ich die Webseite la-aktuell.de zum Jahresende 2026 schließen.
Diese Entscheidung ist mir alles andere als leichtgefallen. Über viele Jahre habe ich die Seite mit großer Leidenschaft und viel persönlichem Einsatz als Hobby betrieben. Dabei durfte ich unzählige Neuigkeiten, Veranstaltungen und Geschichten aus unserer Gemeinde mit euch teilen.
Gleichzeitig werden die rechtlichen, technischen und organisatorischen Anforderungen für private Webseitenbetreiber immer umfangreicher. Für ein ehrenamtliches Hobbyprojekt ist dieser Aufwand auf Dauer kaum noch zu bewältigen.
Ich möchte mich schon jetzt bei allen bedanken, die la-aktuell.de über die vielen Jahre begleitet, unterstützt und mit Informationen versorgt haben. Ohne euch wäre die Seite nicht das geworden, was sie heute ist.
Unsere Facebook und Instagram -Gruppe „Langenaltheim Aktuell“ bleibt weiterhin bestehen. Dort können wir uns auch künftig austauschen, Neuigkeiten teilen und über Veranstaltungen in unserer Gemeinde informieren.
Bis zum Jahresende läuft die Webseite wie gewohnt weiter. Danach endet ein langer und schöner Abschnitt – die Gemeinschaft bleibt jedoch bestehen.
Vielen Dank für über 20 Jahre Vertrauen, Unterstützung und Verbundenheit.
Euer Bernd
Nach derzeitiger Erkenntnislage kam es wohl im Laufe des Abends zu einem am Telefon ausgetragenen Streit zwischen einem 30-Jährigen und seiner nicht anwesenden Ehefrau (22). Im Verlauf dieser Auseinandersetzung soll der 30-Jährige seiner Frau angedroht haben, den gemeinsamen Kindern etwas anzutun, falls sie (die Frau) nicht umgehend nach Hause käme.
Als das Gespräch beendet war, wurde die Treuchtlinger Polizei verständigt. Sofort fuhren mehrere Beamte die Wohnadresse in der Ansbacher Straße an.
Der Familienvater hatte seine drei Kinder im Alter von 10 Monaten, zwei und drei Jahren aus dem Fenster der Wohnung im zweiten Stock geworfen und sprang anschließend selbst hinab.
Die drei Kinder wurden zum Teil schwer verletzt und mussten u.a. mit zwei Rettungshubschraubern sowie einem Rettungswagen in umliegende Kliniken gebracht werden. Auch der Vater verletzte sich und wurde in eine Klinik gebracht.
Das Fachkommissariat der Kripo Ansbach übernahm noch am Abend die ersten Ermittlungen vor Ort. Der Erkennungsdienst führte die Spurensicherung durch.
Polizei konnte nur zusehen
Gerade als eine Zivilstreife am Haus eintraf, warf der Vater die Kinder aus dem Fenster und sprang hinterher. "Während wir geschaut haben, was hier los ist, hat er die Kinder rausgeworfen", sagte ein Sprecher der Polizei. Der zehn Monate alte Sohn schwebt in Lebensgefahr, seine beiden zwei und drei Jahre alten Geschwister sind schwer verletzt. Auch der 30-jährige Vater zog sich bei dem Sprung aus dem zweiten Stock schwere Verletzungen zu.