Die Wichtigsten Polizeimeldungen des Tages - 17.05.2017

Wegen nicht bezahlter Schulden bedroht

Pappenheim - Am Dienstag, 16.05.2017, gegen 23.00 Uhr, teilte ein 31 Jahre alter Mann mit, dass er in Pappenheim von einem anderen Mann bedroht wurde. Der Beschuldigte sagte dem Geschädigten, dass er ihn totschlagen würde, falls er seine Schulden nicht begleichen würde.


Bei der Forderung handelt es sich um einen niedrigen zweistelligen EURO-Betrag. Gegen den 35 Jahre alten Beschuldigten aus Oberbayern wurde ein Strafverfahren wegen Bedrohung eingeleitet.

Hochwertiger Audi S 6 entwendet

Polizei bittet um Zeugenhinweise

Karlshuld, Lkr. Neuburg - In der Nacht von Montag, 15.05.2017, 23:00 Uhr, bis Dienstagmorgen, 16.05.2017, 07:00 Uhr, wurde im Ahornweg ein neuwertiger Audi S 6 mit Ingolstädter Zulassung im Gesamtwert von gut 100.000 Euro entwendet.


Gegen Mitternacht hatte der Eigentümer das Fahrzeug war versperrt vor dem Anwesen abgestellt. Als er am nächsten Morgen wegfahren wollte, bemerkte er den Diebstahl. Die Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt hat die Ermittlungen übernommen und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Zeugenaufruf:

Personen, die verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Pkw-Diebstahl gemacht haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel: 0841/9343-0 bei der Kriminalpolizei Ingolstadt zu melden.

Audi angefahren

HITZHOFEN - In der Nacht von Montag (15.05.17) auf Dienstag (16.05.17) wurde in Hitzhofen ein grauer Audi A 4 angefahren.

Das Fahrzeug war dort im Kapellenring am Fahrbahnrand geparkt. Dienstagabend stellte der 31-jährige Besitzer des Wagens einen Schaden an vorderen Stoßstange fest.


Die Schadenshöhe beläuft sich auf rund 1000 Euro. Laut ersten Ermittlungen der Polizei dürfte der Schaden durch eine Anhängekupplung entstanden sein.
Hinweise zum Verursacher nimmt die Polizeiinspektion Eichstätt unter der Telefonnummer 08421/9770-0 entgegen.




Betrugsmasche „Nigeria Connection“

- Geschädigte überweist mehrere tausend Euro auf ausländisches Bankkonto

- Kriminalpolizei rät zur Vorsicht


Bereits Ende Februar erhielt eine Frau aus dem östlichen Landkreis Eichstätt eine Email in welcher der Absender angab, der Rechtsanwalt eines in Spanien verstorbenen Verwandten zu sein. Dieser habe ein beträchtliches Erbe in Höhe mehrerer Millionen Euro hinterlassen, ohne dass bisher Erben gefunden wurden.


Es entwickelte sich ein reger Telefon- und Email-Verkehr, in dessen Verlauf der Geschädigten erfolgreich suggeriert wurde, dass sie die Begünstigte dieses Erbes sei. Der unbekannte Täter untermauerte dies immer wieder durch die Übersendung totalgefälschter Bescheinigungen, wie etwa Kontoauszüge oder Sterbeurkunde. Zur Sicherung des Erbes sollte die vermeintliche Erbin eine Bearbeitungs- und Transfergebühr überweisen. Letztendlich überwies die Geschädigte mehrere tausend Euro auf spanische Konten.


Die Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt hat die Ermittlungen in diesem Fall übernommen.


Warnhinweis:


Die Kriminalpolizei rät in solchen Fällen zu besonderer Vorsicht. Opfer sind häufig Gewerbetreibende oder Privatleute, die im Internet vertreten sind. Auf diese Weise verschaffen sich die Betrüger Namen, Anschrift und Email-Adresse.



Werden sie mißtrauisch, wenn sie Bescheinigungen oder Dokumente erhalten, die in auffällig schlechtem Deutsch formuliert sind und die erste Kontaktaufnahme mittels Email zustande kommt.

Quellen

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